Notes

Alle Rechte Andreas Schulze, Leipzig


DIGITALER INTELLEKTUALISMUS

Dr. Deingast war gestern zu Besuch. Er überhäufte mich mit einem Berg von Nachrichten und mit der anstrengenden Idee, es gebe einen neuen Digitalen Intellektualismus. Alles drehe sich nur um den Begriff, neue Mechanismen der Rekonditionierung der menschlichen „Rasse“ zu erfinden.
„Was ist neu daran?“, fragte ich. „Ist das nicht – zumindest seit Karl Marx – zu einer dauernden Beschäftigung aller denkenden Menschen geworden?“
„Nein“, sagte er, „der digitale Intellektuelle dreht sich jetzt selbst im Karussell des Kapitals. Sie erfinden infektiöse Krankheiten und vor allem Dinge, die einen über Jahre dauernden Effekt unter die Massen bringen, von denen es, wie sie meinen, ohnehin zu viele gebe. Aber natürlich, behaupten sie zuvorderst, den vielen Menschen in den ärmsten Ländern der Welt helfen zu wollen. Damit kassieren sie für ihre Stiftungen Milliarden ein, die sie dann in den reichen Staaten, de facto, für Bio-High-Tech-Forschung investieren.“
"Aber das sind doch Menschen, die zuvor schon Billionäre waren“, warf ich ein, „Marktstrategen, keine Intellektuellen!“
„Ja,“ sagte er, „aber sie umgeben sich mit einem Schwarm von digital operierenden Intellektuellen, die Verschwörungs-theoretisch arbeiten und im Netz alle Nachrichten sammeln, die nahelegen, in welcher Weise Billionäre ihre „protestantischen Revolutionen“ planen - nichts Bösartiges wollen sie, nur weiterhin ihr Geld vermehren. Und wie schon Marx sagte, „sie schrecken stets von neuem zurück vor der Ungeheuerlichkeit ihrer eigenen Zwecke, bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht und die Verhältnisse selbst rufen ‚Hic Rhodos, hic salta‘“. (Hier ist Rhodos, hier springe!). Hier war jetzt erst mal Pause.
„Nein, nein“, fuhr Dr. Deingast nach der Pause noch bedenklich fort, „es sind nicht die Verhältnisse, es ist der unausweichliche Tanz der Intellektuellen, die – wie du, wenn ich das richtig sehe – selbstvergessen der Meinung sind, die Welt wäre noch zu retten.“
Dr. Deingast verließ mich, und ich blieb ratlos zurück. Dann raffte ich mich auf und tat noch einen Blick in Kapitel I von „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“. Da stand es auf Seite 19:
Hic Rhodos, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze
!“

Der folgende Paragraph des Karl-Marx-Textes bis Mitte Seite 20 raubte mir den Atem, und ich rate allen Digitalen Intellektuellen von heute, ihn zu lesen. (And what about Phil Butler, the intellectual of Veterans Today: https://journal-neo.org/2020/05/19/covid-19-unleashed-a-new-frontier-for-the-ruiners-of-the-world/).


NOTES

 FRANKREICHS LAST

Prüfe den Anti-Semitismus, genealogisch, diesmal im identitären Frankreich!

(FAZ 30.04.2020, SN 4)
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"PEST"

(FAZ_28-03-2020/18)

Trübsinn beiseite, ein Lob auf die Balkon-Stimmung in Italien und anderswo. Wochenende im FAZ-Feulleton. „Die Pest“ als Lekture im verriegelten Zimmer und der Covid 19 draußen.
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 LOCKDOWN beendet! 15.Mai 2020: Was bleibt uns nach der Einschließung?
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MASKEN, Masken, Masken, ... YA MASKHARA !  

Dr. Deingast, ein Freund aus hoffungsvollen literarischen Tagen, klärte mich darüber auf, dass die Maskerade, dieses wundersame deutsche Wort, seinen Ursprung im Arabischen maskhara habe. Ich hatte den Eindruck, dass er einem berühmten Hang der Orientalisten folgte, die den Unterschied des Abendlands gegenüber der voluptuösen Kultur der Araber am Punkt von deren ‚Ambiguität‘ festmachen. Wenn sie auch, gerechterweise machmal davon sprechen, dass an diesem Punkt Abendland und Morgenland, Okzident und Orient,  nicht zu unterschieden sind. Oder wollen sie einfach unbelastet diese grauenhaften Kriegsschauplätze hinterm Mittelmeer immer nur weiter betreiben?
 
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NACHRICHTEN AUS DEM OSTEN

Meingast liest und versucht sich als Kommentator, 20. bis 25. Juni 2020  :

Wer sich für globale Theorie und Strategie interessiert oder einmal über den Tellerrand seiner Mittagssuppe hinausblicken möchte, dem mag Pepe Escobar durchaus schon im Internet begegnet sein.  Er schreibt in der ASIAN TIMES (12.06.2020) jetzt  über den russischen Weltpolitik-Strategen Sergej Karaganov. Den hatte er schon im Oktober 2018 in Moskau besucht; aus der Begegnung mit ihm bezog er ein gründliches Wissen über die Grundlinien der russischen Außenpolitik. Jetzt fasst er einen Artikel von Karganov zusammen, der Anfang Juni im italienischen LIMESONLINE erschien. Darf man es hier so wiedergeben? Wenn Escobar Karaganov konsultiert, dann belegt er diesen intelligenten Kopf mit dem Emblem „der russische Kissinger“ (allerdings frei vom Verdikt, Kriegsverbrechen in Vietnam, Cambodia Chile begangen zu haben). Der Mann hat politisches Gewicht als Denker und Macher unter Putin. In der Tat ist Karaganov der Präsident des Russischen Rats für Außen- und Verteidigungspolitik und damit vergleichbar mit ähnlichen Figuren im amerikanischen Council of Foreign Affairs. (Man vermisst eine entsprechende europäische Institution. Wäre es eine Überforderung Mogherinis, sie mit der Bildung eines solchen beratenden Gremiums zu betrauen?)* 
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WIE KOMMEN WIR ZU DEN SACHEN ?

Meingast kann wieder einmal sein Temperament nicht beherrschen und fühlt sich durch die Tageszeitung für den „klugen Kopf“ angeregt, sich kritisch über einen bestimmten deutschen Denkhabitus - wenn‘s um die Dinge im Nahen Osten geht - zu äußern. Hier zur Übung ein ‚Leserbrief in Flaschenpost‘:
Ein Historiker kommt zur Sache“  - Judaismus-Forscher  Karl E. Grözinger. (FAZ 4. Juli 2020, 11)

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Aldous Huxleys Zeiten, welche bleiben, welche enden...

 

Meingast gesteht, er hat nun schon seit längerer Zeit des Öfteren in einem ihm teuren Buch gelesen, in Aldous Huxleys „Zeit muss enden“. Nicht, dass er glaubte, den verwirrenden Verlauf der Geschichte und die Plots nicht verstanden zu haben. Nein, die Atmosphäre um den aufsteigenden jungen Dichter aus gutem Hause in London und die Eskapaden um die florentiner Villa des Millionen-schweren Onkels  waren immer ein anregendes Leseereignis.

 


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Utopie des gasförmigen Wirbeltiers

Wir können es nur bewundern, wie John Barnack in Aldous Huxleys “Zeit muss enden” (* siehe meine vorherige Notiz), dieser strenge Vater von Sebastian, ein überzeugender Kämpfer für Menschenrechte bleibt, der er auch noch zu Kolonial- und Kriegszeiten geblieben war. Er hält ganz an seiner linken „Labor“-Überzeugung fest. Standesgemäß war das nicht.

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Utopie des gasförmigen Wirbeltiers



Wir können es nur bewundern, wie John Barnack in Aldous Huxleys “Zeit muss enden” (* siehe meine vorherige Notiz), dieser strenge Vater von Sebastian, auch noch im Krieg ein überzeugender Kämpfer für Menschenrechte bleibt. Er überträgt gewissermaßen ungerührt von all dem Bestialischen, das da passiert(e) , aus der Kolonialzeit und über die Weltkriegszeit hinweg, das Bild vom GUTEN MENSCHEN in die postkoloniale Nachkriegszeit. Er hält dabei ganz an seiner linken „Labor“-Überzeugung fest.

Beethoven 250



Nach dem Studium des heutigen Feuilleton – Meingast ergatterte noch um 10.00 die letze FAZ 16/12 im nahen Supermarkt – fiel ihm, nach soviel Beethoven (zum 250. Geburtstag) und bürgerlicher Rationalität der Schönheit, Adalbert Stifter ein.

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Die schwarze Liste im Kopf, FAZ 14. 12. 2020, 11.


Dass es Hannah Arendt heute nicht erlaubt wäre, einen Vortrag in Deutschland zu halten, ist für die FAZ eine absurde Behauptung. So sehr gerade das Recht bestritten wird, sich auf Hannah Arendt zu beziehen, um die demokratische Unmüglichkeit des neuen Klimas zu beschreiben, so sehr muss dann auch selbst Susan Neiman, die Direktorin des Albert Einstein-Forums, die sich auf Hannah Arendt bezog, als Antisemitistin desavouiert werden. Wie zuvor schon Judith Butler, Achille Mbembe, so jetzt eben auch Frau Neiman. Ist das der neue Stil im FAZ.Feulleton? 


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Hesse, Italien, 486: Der Meermann / Mikro-Axialtät denken



Meingast empfiehlt, es zu lesen, die alte kleine Chronik von zwei immer miteinander im Wettstreit liegenden Nachbardörfern am Tyrhennischen Meer. Für Meingast war das ein exemplarischer Fall von Mikro-Axialität. Mikro-Axialität? Nun, es ist doch kaum zu glauben, wie über Jahrtausende hinweg, gewissermaßen  wie Sedimente verdeckt unter den großen monumentalen Gefilden des Wandels technischer und sozialer Entwicklung oder doch weitgehend von ihnen unbemerkt oder einfach nur als unwichtig abgetan werden. Dabei werden hier doch auf kleiner zwischendörflicher und zwischenmenschlicher Ebene etwa Gegensätze aufrechterhalten, ja, in auratischer Wichtigkeit gepflegt und fortgebildet. Nicht selten kommen Streit und Totschlag ins Spiel, mitunter aber auch, je nach Lage der Dinge, große Gesten der Versöhnung. Soviel vorweg.

   


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Dr. Meingast geht es wieder besser ...

Alles, kürzlich nach einer Drei-Stunden-Tour mit Christian Tetzlaff zu Gast im WDR 3 Klassik Forum, als hätte sich die Welt von innen her verändert. Die Sendung endete aufrüttelnd mit der „Fuge“ von Beethoven. Tetzlaff übersetzte die musikalische Vielfalt der Stimmungen; mir schien, als ließen sich alle Naturgewalten in das sanfte Gesetz der Musik verfügen. Ich war von früher mit dem Stück nicht eigentlich warm geworden, zu mathematisch fremd und zu schrill. Das verlor sich heute nach Tetzlaffs kurzer Präsentation. Ich erinnere mich, plötzlich war umgängliche Wärme eingekehrt. Am Ende der Sendung wurde Tetzlaff mit Chutzpe  nach seinen konkreten Lebensverhältnissen gefragt. Er antwortete kurz und gallant, wie überhaupt alles, was er an diesem Morgen sagte, von einem sanften Gesetz der Selbstoffenbarung des Musikers getragen war: „Gebunden und glücklich!"

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SYRIEN : GAS


Cheh/ Beirut: Syrien setzt nach OPWC chemische Kampfstoffe ein.


Der Fall Saraquip/Syrien ist seit Februar 2018 anhängig. Wenn ich mich recht erinnere: Es waren damals und unmittelbar danach keine OPWC-Experten vor Ort. Es gibt gut recherchierte Tatsachenberichte, etwa einer irischen Journalistin, die das Gegenteil von dem behaupten was Herr Ehrhardt aus Beirut wiedergibt. Sie hat lokal recherchiert, danach war der Gaszylinder offenbar am offenen Dach befestigt worden. 3 hohe OPWC- Beamte, die den jetzt wieder neu präsentierten „Bericht“ der OPWC nicht tragen wollten, waren zurückgetreten oder wurden entlassen. Davon steht in diesem Bericht – nach dem ja auch sonst gängigen Prinzip: steter Tropfen hölt den Stein – nichts!

Herr Ehrhardt – ich bin überzeugt - wird uns sicher auch bald noch aus Beirut berichten, dass die im Hafen dort detonierte Tiefen-Bombe - ev. gar small-atomic - von Hezbollah gezündet worden ist.

An sonsten möchte ich Ihm und den Lesern empfehlen, die vom US-VeteranToday Journalisten und ME-Experten Gordon Duff zusammengestellten Nachrichten und Einschätzungen zu goutieren (nur der Balance halber) :

https://journal-neo.org/author/gordon-duff/

(V. wg. FAZ-Reputation: Dass man als guter Deutscher keine englisch-sprachigen Medien mehr zur Kenntnis nimmt, wenn sie kritisch sind, mag ja ein Punkt sein, mit dem man in FFM rechnet, man sollte aber nicht so dumm tun, als brauchte man gerade von Beirut aus darauf keine Rücksicht zu nehmen). 


Dr. Meingast spezial

 


 

 

"Gegen die Verachtung der Wahrheit"

ÜBER Karl Heinz Haag – FAZ Mittwoch, 14. April 2021  faz-BILD KARLHEINZ HAAG/MAX HORKHEIMER/THEODOR W. ADORNO/ALFRED SCHMIDT


Deingast klopfte heute Morgen an die Tür und war gleich schon mit der Tagesausgabe der FAZ bei mir im Zimmer. Er wusste natürlich schon viel von meinen Frankfurter Erlebnissen und vor allem von diesem Fundamentalakt, den ich einmal im 3. Semester in einem Proseminar mich unterworfen sah, ein Seminar, das Karl-Heinz Haag von Horkheimer übernommen hatte. Es ging über Bergeson, und wie oft hatten Deingast und ich damals uns über das Problem gestritten, dass ja der Begriff niemals das Wesen der Sache treffen könne, weil ja die Erfahrungen des Einzelnen mit der Sache nie im Begriff überhaupt aufgehen könnten. Die Erfahrung also doch nur durch ein affektives Aufspüren der Sache in Bild und am Körper ein wesentliches Moment unseres Verstehens des Wesens der Sache sein könne. Durch irgend einen Zufall hatte mich Herr Assistent Becker zu Beginn des Pro-Seminars an der Tür aufgehalten, ich solle das Protokoll übernehmen. Dem konnte ich mich nicht entziehen. In der darauffolgenden Sitzung also wurde zuerst das Protokoll aufgerufen, alles im Hörsaal 2 vor ca. 400 Studenten. Nun, nach meinen Darlegungen, etwa zwei Seiten handgeschrieben umfassend, von dem was ich über Bergeson mitzuteilen hatte – man musste wohl merken, dass ich dessen Ratio innerlich widersprüchlich fand – wagte ich es, mit ein paar eigenen Gedanken zusätzlich aufwarten zu dürfen. Ich hatte durch Lawrence Durrells Alexandria Quartett damals erfahren, und meinte jetzt es sei klug, darauf hinzuweisen, dass die vier Einzelromane immer den gleichen Gegenstand von verschiedenen Seiten und Perspektiven darstellten und dabei den wechselnden Zeit- und Ortsbedingungen Rechnung trugen. Relativität, war mein Stichwort. Ich durfte dann gerade noch anheben zu sagen, dass sich ähnliche Fragen unter Beachtung des Werkes von Ludwig Klages ergeben würden, der die Bilderfahrung eines Dinges in besonderer Weise als Moment der Wesenserfahrung hervorhob. Soweit war ich gerade gekommen als ich das Unbehagen von Karl-Heinz Haag bemerkte, ich, der ja so völlig unwissend war über die Verwirrungen, die es schon allein in den Auseinandersetzungen zwischen Adorno und Benjamin in dem Frankfurter Hause gegeben hatte, hielt mich letztlich für gut und des Wohlwollens von Haag angemessen. Aber ich hatte alleine schon mit der Nennung des Namens Klages einen Punkt getroffen, der den energischen Widerspruch von Karl-Heinz Haag hervorrief, – so sehr, dass ich mein Protokoll abbrechen, mein Papier einstecken und von der Bühne hinter dem Mikrofon heruntersteigen musste. Befürchtend, dass ich nie den ‚Schein‘ für meine, wie ich meinte, produktive Leistung erhalten würde. Dem war nicht so, Becker blieb in der Nachsprechstunde, freundlich und die Sache war bald schon vergessen, ich durfte das Oberseminar besuchen.

Deingast war der Sache völlig nahe, denn all das hatten wir längst durchparliert, als im Jahre 1969 die „Dialektik der Aufklärung“ im roten Schwarzdruck erschienen war, und wir erkennen konnten, dass sich die Autoren an einer wichtigen Stelle mit dem Klages‘schen Mythos-Begriff auseinandersetzten. Heute jetzt aber hielt mir Deingast mit einer FAZ Feuilletonseite ein erschreckend authentisches Bild vor die Nase, das Karl-Heinz Haag zusammen mit Horkheimer Adorno und Alfred Schmidt, offenbar zu Beginn eines der Hauptseminare in der Bibliothek des philosophischen Instituts zeigte. In dieser Lebendigkeit sah ich die Vier sonst nur zusammen, wenn sie etwa zu Beginn eines Semesters zur Hauptvorlesung nach vorne in Hörsaal 1 – mit ca. 1000 Studenten überfüllt - schritten, wobei Haag und Schmidt abwechselnd einmal das schwere Tonbandgerät, ein andermal die schweren Mäntel der gelobten Gelehrten zu tragen hatten. Dass Karl Heinz Haag nun selbst ein Lebenswerk zu ‚Begriff‘ und ‚Wesen‘ auf Papier gebracht hatte, war uns beiden, Deingast und mir völlig entgangen. An dieser Stelle einigten wir uns darauf, dass dem FAZ-Autor für seine Mitteilungen zu Leben und Werk des Karl Heinz Haag ein großes Danke gebührt. Voilà! 


Toxisches aus dem Hafen von Beirut. (Beirut 6. Mai 2021)


Dr. Meingast liest in englischer Sprache die erstaunliche Nachricht, dass gerade die toxischen Materialien aus dem Beiruter Hafen per Schiff nach Deutschland gebracht werden. Wohin genau, man weiß es nicht. Aber man fragt, wer jetzt überhaupt noch den wahren Sachverhalt der „Bombe“ von Beirut erklären kann. Denn wenn das Zeug gar nicht mehr dort ist, wo es explodiert sein soll, wird man schwer noch erfahren, was hier „toxisch“ ist, gelagert oder nicht, oder einfach von oben, vom Himmel herunter kam, oder in weißer Schirm-Wolke hinauf? Woher dann der vulkanisch anmutende Krater nach unten? Man sprach von 50m.  Das Schiff liegt noch im Hafen, banal, wie die anderen Schiffe auch. Rätsel nur: A little help of my friend? Die Herrn Herrmann und Erhardt, aus der Fachabteilung Nahost der F.A.Z., werden uns darüber die Wahrheit sagen, wenn die „toxischen“ Bestände aus dem – für die Öffentlichkeit leider noch nicht vermessenen - Riesenloch im Hafen von Beirut schließlich in Hamburg angekommen sind. Interssant zu wissen wäre natürlich auch, aus welchem Topf die Reisekosten dieses süffisanten Mittelmeer-Unterfangens bezahlt werden, Entwicklungshilfe-, Verteidigung-, Verkehr- oder dem Innen-Resort? Man ist bedauerlicherweise im Allgemeinen daurauf nicht so gespannt wie Bürger Dr. Meingast.   


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